Das Berliner Stromnetz stabilisiert
Einsatz der Teilkomponente „Notstrom“ der 2. Bezirksreserve-Bereitschaft
Berlin/Spenge. Der Blackout im Südwesten von Berlin bereitet weiterhin erhebliche Probleme. Am Dienstag (6.01.2025) haben rund 25.000 Haushalte noch immer keinen Strom. Mittlerweile sind hunderte Einsatzkräfte, darunter viele Ehrenamtliche von Feuerwehr, THW und den Großen Hilfsorganisationen vor Ort, um die Infrastruktur notdürftig aufrecht zu erhalten. NRW hat fünf Energiemodule geschickt, darunter die Einheit vom Löschzug Spenge-Lenzinghausen, um die Stromversorgung zu stabilisieren. Weitere folgen im Laufe des Tages. Am Samstagmorgen hatten offenbar Linksextremisten einen Brandanschlag auf eine Kabelbrücke vor dem Kraftwerk Lichterfelde verübt und dadurch die Krise ausgelöst. Die Probleme mit der Stromversorgung sollen nach Behördenangaben noch bis Donnerstag anhalten (Redaktion: kfv-herford.de berichtete bereits).
Spenge/Berlin. Seit Samstag sind zehntausende Haushalte im Südwesten Berlins ohne Strom. Die Situation ist weiterhin angespannt. Mittlerweile hat die Senatsverwaltung Hilfe aus anderen Bundesländern angefordert. Nordrhein-Westfalen schickt fünf Feuerwehr-Anhänger „Notstrom“ des Katastrophenschutzes, darunter die Einheit aus Spenge, in die Bundeshauptstadt (5.01.2026). Die Bundeswehr und Bundespolizei unterstützen ebenfalls bei der Bewältigung der Krise. Ein Brandanschlag auf eine Stromtrasse am Teltowkanal hat das Chaos ausgelöst. Die linksextremistische „Vulkangruppe“ soll dafür verantwortlich sein.