Traditionsveranstaltung zur Abwechslung in Enger
42. Leistungsnachweis der Feuerwehren aus dem Kreis Herford
Kreis Herford/Enger. Bei einem Wohnhausbrand zählt jede Minute. Um im Notfall keine Zeit zu verlieren, müssen die Retter Hand in Hand zusammenarbeiten. Ständiges Training ist dafür Voraussetzung. Beim Leistungsnachweis der Feuerwehren, der am Samstag (30.09.2023) in Enger stattfand, stellten die Aktiven ihr Können in Theorie und Praxis unter Beweis. Rund 220 Ehrenamtliche aus dem gesamten Kreisgebiet nahmen daran teil und überzeugten am Ende mit guten Ergebnissen. Der Leistungsnachweis zählt zu den Traditionsveranstaltungen des Kreisfeuerwehrverbandes Herford. Er fand in diesem Jahr bereits zum 42. Mal statt.
Bünde. Als die Freiwillige Feuerwehr Hunnebrock vor 125 Jahren gegründet wurde, regierte in Berlin noch Kaiser Wilhelm II. Mit dem Pferdefuhrwerk und einer Handdruckspritze rückte die Mannschaft der ersten Stunde aus, um den „Roten Hahn“ zu bekämpfen. Damals hatte niemand auch nur eine Ahnung davon, über welch gute Ausbildung und Ausrüstung die Feuerwehrleute heute verfügen. Während der Feierstunde zum Jubiläum („125 plus 1“) unternahm Löschzugführer Kai Vortriede eine Reise durch die Geschichte der Feuerwehreinheit aus dem Bünder Süden. „Der Löschzug Hunnebrock-Hüffen-Werfen ist seit mehr als 125 Jahren eine schlagkräftige Truppe, auf die man sich immer verlassen kann!“
Ulm/Santiago de Chile. Der Multistar ist noch immer ein Exot unter den Feuerwehrfahrzeugen.
Berlin. DFV-Präsident Karl-Heinz Banse hat beim 15. Berliner Abend auf die Probleme im Brand- und Katastrophenschutz hingewiesen. „Wir müssen für den Klimawandel und seine Herausforderungen vorbereitet sein.“ Mehr als 450 Gäste, darunter Bundesinnenministerin Nancy Faeser und zahlreiche Bundestagsabgeordnete, waren am Mittwoch (6.09.2023) in der „Regierungsfeuerwache“ Berlin-Tiergarten zusammengekommen.
Vlotho. Die Löschgruppe Vlotho-Uffeln ist 100 Jahre alt geworden. Mit vielen Gästen und feuerwehrbegeisterten Bürgern haben die Ehrenamtlichen aus der Weserstadt das besondere Jubiläum am Samstag (19.08.2023) gefeiert. Eine einfache Handdruckspritze zählte zu den Geräten der ersten Stunde, um den Kampf gegen die "Feuersbrunst" aufzunehmen. Heute, 100 Jahre später, verfügen die Aktiven über eine moderne Ausrüstung und eine gute Ausbildung. Fast alles habe sich im Laufe der Zeit verändert, so Wehrführer Torsten Sievering, geblieben sei die Überzeugung: "Den Bürgern in Not zu helfen, 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche, 365 Tage im Jahr!"