Sonderfahrzeuge

An der Kreisfeuerwehrzentrale werden zur Unterstützung der Wehren vor Ort einige „Sonderfahrzeuge“ vorgehalten.

Viele ältere Feuerwehrleute können sich noch gut erinnern: Früher bildeten Drehleiter 23/12 (DLK 23/12), Tanklöschfahrzeug 24/50 (TLF 24/50) und Rüstwagen 2 (RW 2) den „Kern“ des Fahrzeugbestandes.

Anfang der 2000er-Jahre begann der Aufbau eines modernen Wechselladersystems, um auf die neuen Herausforderungen der Zeit flexibel reagieren zu können. Mittlerweile gibt es an der Feuerwehrzentrale drei Wechselladerfahrzeuge (WLF) bzw. Trägerfahrzeuge: Ein WLF 18 mit Kran (zul. Gesamtgewicht 18 Tonnen), ein WLF 26 mit Seilwinde (zul. Gesamtgewicht 26 Tonnen) und ein weiteres WLF der 26-Tonnenklasse mit Kran (WLF 26-Kran). Acht Abrollbehälter (AB), auf denen Geräte, Lösch- und Verbrauchsmittel für die unterschiedlichsten Einsatzlagen verstaut sind, zählen inzwischen zum Bestand. Die Container bzw. AB werden durch einen hydraulisch bewegten Haken auf das Trägerfahrzeug gezogen bzw. an der Einsatzstelle vom Fahrgestell herunter geschoben.

 

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Wechselladerfahrzeug 26 mit Kran und Abrollbehälter „Schaum“



DSC 5227Wechselladerfahrzeug 26 samt Abrollbehälter „Wasser“ und nebenstehendem Abrollbehälter „Löschwasser“ bei einer Waldbrandübung in Hüllhorst im Jahr 2024.


Außerhalb des Wechselladersystems werden weitere Fahrzeuge für den Notfall bereitgehalten. Dazu zählen u.a. der Gerätewagen Atemschutz (GW-A) mit Schwarz-Weißtrennung und  der Gerätewagen Logistik 2 (GW-L 2), der Bestandteil des Logistikzugs NRW (Log-Z NRW) ist.  Noch verfügt der Kreis Herford über zwei Einsatzleitwagen 2 (ELW 2), die in Bünde und Löhne stationiert sind und bei größeren Schadenslagen als „Kommandozentralen“ dienen. Künftig wird es nur noch einen ELW 2 an der Feuerwehrzentrale geben. Das entsprechende Fahrzeug auf einem Dreiachsfahrgestell befindet sich zurzeit in der Beschaffung.

Starkregenereignisse mit großflächigen Überschwemmungen stellen die Feuerwehren zunehmend vor Probleme. Zuletzt wurden deshalb eine Hochleistungspumpe auf einem Tandemanhänger und eine Sandsackfüllanlage – sie ist ebenfalls auf einem Abrollbehälter untergebracht – beschafft (Stand 7/2026).